Oliver Plaschka schickt uns den „Pilgerzug der Posbis“

Neue Staffel, neues Glück. In der Tat war der Start in „Die Bestien“ ein gelungener und weckt in mir die große Hoffnung, dass mit dieser Staffel viele offene Fragen geklärt werden, bevor es mit NEO 200 in eine ganz neue Ära geht. Ich freue mich bereits jetzt auf beides.

Schon vorab, Oliver Plaschkas Roman hat mich überzeugt, auch wenn er ein, zwei kleinere (wirklich kleinere) Schwächen hatte.

Worum geht es in „Pilgerzug der Posbis“?

Pilgernde Posbis…komische Vorstellung, aber Oliver Plaschka schafft es gut, diesen scheinbaren Wiederspruch aufzulösen. Das wir die Posbis mal wieder zu „sehen“ bekommen freute mich schon als ich den Titel las. Es gab aber durchaus einige Überraschungen…und auch neue Rätsel… 🙂

Eine ausführliche Zusammenfassung findet ihr, wie immer, hier:

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Pilgerzug_der_Posbis

Wie hat mir „Pilgerzug der Posbis“ gefallen?

Sehr viel in diesem Roman hat mir wirklich gut gefallen. Zunächst mal war es ein toller Einstieg in die letzte Staffel vor dem großen Jubiläum.

Die Posbis sind zurück, das fand ich großartig, auch dass sie – sagen wir mal – ein wenig anders sind als früher, hat mir wirklich gut gefallen. Ich mag Posbis! 😉

Auch die Idee des Abschnittes mit dem Tagebuch von Nathalie Rhodan da Zoltral fand ich persönlich absolut gelungen. Das hat richtig Spaß gemacht, auch wenn ich weiß, dass das nicht alle Leser so sehen werden.

Insgesamt war der Roman sehr flüssig zu lesen, es war an keiner Stelle langweilig und die Charakterisierungen der handelnden Personen war glaubhaft und gut.

Was war nicht ganz so gelungen?

Da gibt es nicht so viel zu meckern, aber ich fand es seltsam, dass Belle McGraw John Marshall so sehr anhimmelt. Angeblich tat sie das schon in Andromeda, daran konnte ich mich nicht mehr erinnern, aber das mag an meinem Gedächtnis liegen. Trotzdem ist oder war sie meines Erachtens irgendwann mal verheiratet, davon ist keine Rede mehr. Naja, wie gesagt, mag an löchrigen Erinnerungen liegen, war jetzt auch nicht wirklich dramatisch.

Dann empfand ich die letzten Seiten als etwas belanglos. Gefühlt war alles erzählt und das was dann noch berichtet wurde, könnte man ersatzlos streichen und würde keinen wirklichen Verlust haben. Auch wenn das Geplänkel zwischen Leyden, Prajapati und Perparim wie fast immer unterhaltsam ist.

Fazit:

Mein Fazit für diesen Staffelstart habe ich im Prinzip schon vorweg genommen: vielversprechend und auch als einzelner Roman sehr unterhaltsam. Mir hat es Spaß gemacht, ich habe große Lust auf die Bestien-Staffel und freue mich auf Kai Hirdt in zwei Wochen! 🙂

Oliver Plaschka bekommt für den spannenden Pilgerzug der Posbis von mir 8,5/10 Punkte.

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