Kai Hirdt gewährt „den letzten Blick auf Sol“

Wenn Kai Hirdt als Autor auf einem Perry Rhodan oder Perry Rhodan NEO Roman steht, sind meine Erwartungen inzwischen ziemlich hoch, denn er versteht es so gut wie jedes Mal ganz großes Kino zu liefern. In diesem Fall liefert er den letzten Blick auf Sol, welcher – so viel vorweg – spektakulär war!

Worum geht es in „Der letzte Blick auf Sol“?

Ohne zu spoilern: den letzten Blick auf Sol bekommt eine Person, die zumindest für mich, an dieser Stelle absolut unerwartet in die Handlung platzte. Prinzipiell spitzt sich die Situation im Solsystem weiter zu, die wichtigen Handlungsträger versammeln sich nach und nach in der Heimat der Terraner und es ist inzwischen deutlich zu spüren, dass wir auf den Höhepunkt der letzten einhundert Bände zusteuern.

Eine ausführliche Zusammenfassung findet ihr, wie immer, hier:

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Der_letzte_Blick_auf_Sol

Wie hat mir „Der letzte Blick auf Sol“ gefallen?

Bis auf eine winzige Kleinigkeit (siehe unten) war dieser Roman hervorragend! Unerwartet auftauchende Akteure, Action vom Feinsten und das angekündigte Zusammenführen von Handlungsfäden beginnt ganz deutlich. Viele Puzzleteile bewegen sich in Kais Roman schon deutlich aufeinander zu, ohne schon das komplette Gesamtbild zu enthüllen. Das ist großartig und lässt mich schmachtend zwei Wochen warten, bis es weiter geht. Nachdem ich mit der letzten Staffel ein wenig gehadert habe, gefällt mir die Bestien-Staffel bisher wirklich gut. Ich denke, das wird ein großes Feuerwerk und die nächste Epoche kann von „Altlasten gereinigt“ ganz neu durchstarten. Auch darauf werden schon erste kleine Hinweise eingestreut wie mir scheint, denn Kai erwähnt (Achtung Minispoiler!) dass inzwischen Menschen beginnen bzw. mit dem Gedanken spielen, mithilfe von genetischen Anpassungen Welten zu kolonisieren, die eher ungünstige Lebensbedingungen vorhalten. Ich will NEO-Ertruser, NEO-Siganesen und ähnliche Völker! Hihi. 🙂

Was war nicht ganz so gelungen?

Achtung (Mini-)Spoiler:

Das Verhalten von Icho Tolot ist für mich zunächst nicht ganz nachvollziehbar. In NEO 191 ist er derjenige, der das Leyden-Team auffordert ihn auf eine wichtige Mission zu begleiten, hier lässt er sie nun zurück um Orcus allein anzufliegen und die Menschen vor der Bestie zu schützen. Das passt leider mal wieder nicht so recht zusammen. Auch wenn sein seltsames Verhalten später verständlich wird, hätte er sie dann doch gar nicht erst mitnehmen sollen oder? Ansonsten habe ich wirklich nichts zu mosern und das ist auch zugegeben etwas kleinlich. 😉

Fazit:

FINALEEEE, OHOHOHOOOOO! So fühlt es sich inzwischen wirklich an und ich freue mich auf die restlichen sieben Teile dieses Finales. Das wird – da bin ich ganz sicher – großartig! Ich hoffe nebenbei, dass Kai Hirdt noch einen weiteren Roman zur Bestienstaffel beitragen darf. Nichts gegen die anderen Autoren, das soll keineswegs abwertend klingen, aber ich liebe seine Romane. Ist natürlich ein wenig persönlicher Geschmack. 🙂

Für diesen großartigen NEO vergebe ich großartige 9,5 von 10 Punkten.

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Oliver Plaschka schickt uns den „Pilgerzug der Posbis“

Neue Staffel, neues Glück. In der Tat war der Start in „Die Bestien“ ein gelungener und weckt in mir die große Hoffnung, dass mit dieser Staffel viele offene Fragen geklärt werden, bevor es mit NEO 200 in eine ganz neue Ära geht. Ich freue mich bereits jetzt auf beides.

Schon vorab, Oliver Plaschkas Roman hat mich überzeugt, auch wenn er ein, zwei kleinere (wirklich kleinere) Schwächen hatte.

Worum geht es in „Pilgerzug der Posbis“?

Pilgernde Posbis…komische Vorstellung, aber Oliver Plaschka schafft es gut, diesen scheinbaren Wiederspruch aufzulösen. Das wir die Posbis mal wieder zu „sehen“ bekommen freute mich schon als ich den Titel las. Es gab aber durchaus einige Überraschungen…und auch neue Rätsel… 🙂

Eine ausführliche Zusammenfassung findet ihr, wie immer, hier:

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Pilgerzug_der_Posbis

Wie hat mir „Pilgerzug der Posbis“ gefallen?

Sehr viel in diesem Roman hat mir wirklich gut gefallen. Zunächst mal war es ein toller Einstieg in die letzte Staffel vor dem großen Jubiläum.

Die Posbis sind zurück, das fand ich großartig, auch dass sie – sagen wir mal – ein wenig anders sind als früher, hat mir wirklich gut gefallen. Ich mag Posbis! 😉

Auch die Idee des Abschnittes mit dem Tagebuch von Nathalie Rhodan da Zoltral fand ich persönlich absolut gelungen. Das hat richtig Spaß gemacht, auch wenn ich weiß, dass das nicht alle Leser so sehen werden.

Insgesamt war der Roman sehr flüssig zu lesen, es war an keiner Stelle langweilig und die Charakterisierungen der handelnden Personen war glaubhaft und gut.

Was war nicht ganz so gelungen?

Da gibt es nicht so viel zu meckern, aber ich fand es seltsam, dass Belle McGraw John Marshall so sehr anhimmelt. Angeblich tat sie das schon in Andromeda, daran konnte ich mich nicht mehr erinnern, aber das mag an meinem Gedächtnis liegen. Trotzdem ist oder war sie meines Erachtens irgendwann mal verheiratet, davon ist keine Rede mehr. Naja, wie gesagt, mag an löchrigen Erinnerungen liegen, war jetzt auch nicht wirklich dramatisch.

Dann empfand ich die letzten Seiten als etwas belanglos. Gefühlt war alles erzählt und das was dann noch berichtet wurde, könnte man ersatzlos streichen und würde keinen wirklichen Verlust haben. Auch wenn das Geplänkel zwischen Leyden, Prajapati und Perparim wie fast immer unterhaltsam ist.

Fazit:

Mein Fazit für diesen Staffelstart habe ich im Prinzip schon vorweg genommen: vielversprechend und auch als einzelner Roman sehr unterhaltsam. Mir hat es Spaß gemacht, ich habe große Lust auf die Bestien-Staffel und freue mich auf Kai Hirdt in zwei Wochen! 🙂

Oliver Plaschka bekommt für den spannenden Pilgerzug der Posbis von mir 8,5/10 Punkte.

Rainer Schorm berichtet über „Die Leiden des Androiden“

Wenn ich anfange zu schreiben, möchte ich nebenbei weinen! Nicht, weil der Roman schlecht war oder weil irgendeine, mir ans Herz gewachsene Figur draufgegangen wäre…nein, sondern weil ich nicht genau weiß, wie ich diesen Roman adäquat beschreibensoll!

Zum einen hat der Roman als solcher mir ausgesprochen gut gefallen, zum anderen habe ich aber – mal wieder – ein Problem mit der Kontinuität der Serie. Dazu aber unten mehr.

Worum geht es in „Die Leiden des Androiden“?

Nun, der Titel gibt da tatsächlich einen guten Hinweis. Allerdings wird auch die eigentliche Handlung um die Bestien und den Bau dieses recht großen, unheimlichen Gebildes nahe des Nexus weitergetrieben…

Eine ausführliche Zusammenfassung findet ihr – wie immer – hier:

Perrypedia

Wie hat mir „Die Leiden des Androiden“ gefallen?

Der Einzelroman „Die Leiden des Androiden“ fand ich sehr gelungen. Kurzweilig, actiongeladen und voll von Hintergrundinformationen und Informationsschnipseln. Dazu gleich mehrere Personen, mit denen ich an dieser Stelle nicht gerechnet habe, deren Erscheinen aber eine zusätzliche Würze gab. Außerdem versteht Rainer Schorm es wirklich exzellent, den Androiden Seka Ow zu charakterisieren. Seine teilweise abstrakten und abstrusen Überlegungen haben mich ein ums andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Das war großes NEO-Kino. Auch der „Kalauer“, den er Gucky in den Mund legt, war meiner Meinung wirklich gelungen:

„Guten Appetit!“ kommentierte Gucky laut.“Du fängst an Großer, ich nehme mir noch eine kurze schöpferische Pause. Und mindestens zwei Großpackungen NEO-Aspirin!“

Perry Rhodan NEO 189 – Die Leiden des Androiden von Rainer Schorm

Ich musste über das NEO-Aspirin doch etwas lachen. 🙂

Also insgesamt ein wirklich großartiger NEO, oder?

Was war nicht ganz so gelungen?

Achtung Spoiler:

Die Logikfehler, bzw. Logikbrüche in Verbindung mit den Vorromanen machen mich als Leser ehrlichgesagt wirklich unzufrieden. Kleinere Logikfehler, so what, das passiert halt mal…aber was in letzter Zeit bei NEO immer wieder auftritt sind aus meiner Sicht große Logikbrüche! In NEO 188 erbeutet Icho Tolot unter Einsatz seines Lebens einen Datenspeicher. Unter anderem lässt er sich dafür die eigene Haut per Thermostrahler entfernen und dafür Bestienhaut implantieren. In NEO 189 reißt er sich die Bestienhaut an einer Stelle runter und die schwarze Haluterhaut kommt zum Vorschein…klar.

Diesen Datenträger übergibt er Rhodan, kann ihm aber nicht mitteilen, was das Ding überhaupt ist. Der Datenspeicher wird in NEO 189 nicht mehr mit einem Wort erwähnt. Weder von Rhodan, der ja mööööglicherweise neugierig sein könnte, noch von Tolot, der dafür fast sein Leben gelassen hat. Apropos Leben gelassen: in NEO 188 wird Tolot eines seiner Herzen von Masmer Tronkh auf nicht ganz so nette Art entfernt – wovon dieser in NEO189 scheinbar nichts mehr weiß und Tolot der Feigheit bezichtigt, an der Mission der Bestien teilzunehmen. Tolot kann in NEO 188 gerade noch so von Taravat und der DOLAN gerettet werden. Von einer Beeinflussung ist da nix zu lesen. Gucky verausgabt sich und seine Paragaben massiv und steht ebenfalls kurz vor dem Exitus. Er würde aber am liebsten noch Tolot per Teleportation retten und erst Taravat kann ihn davon abhalten als er Gucky paralysiert.

In NEO 189 sind die beiden komatös – das wäre ja noch erklärbar – jedoch nicht weil ihnen Herzen rausgerissen wurden oder sie sich völlig verausgabt haben – das wird gar nicht mehr erwähnt. Nein, plötzlich ist der Grund, dass eine fremde, hyperphysikalische Matrix sich in ihr Hirn gebrannt hat. Das mag ja sogar hintergründig passiert sein, aber von der Art, wie es in NEO 188 beschrieben wurde, passt es einfach nicht zueinander. Außerdem läßt sich zumindest das herausgerissene Herz kaum wegschweigen… Entweder hat Kai Hirdt das Exposé nicht so genau genommen und den Fakt der Beeinflussung unter den Tisch gekehrt, Rainer Schorm hat seiner Fantasie etwas zu freien Lauf gelassen oder die beiden Exposés passten einfach nicht zueinander. Eins von diesen drei Varianten muss es ja wohl sein. Für den Fortlauf der Geschichte ist das im ersten Moment nicht mal wirklich tragisch, aber es nervt mich persönlich als Leser doch deutlich muss ich leider sagen. Schade…vor allem weil es einem wirklich, wirklich guten NEO einen faden Beigeschmack gibt. 😦

Fazit:

Tja…wie soll ich hier werten? Der Roman einzeln betrachtet hat eine hohe Punktzahl verdient. Dafür würde ich wirklich hervorragende 9/10 Punkte vergeben. Aber da ist die Sache mit den Logikbrüchen, die mich wirklich genervt hat und die dazu führte, dass ich zweimal den NEO zugehauen und zur Seite gelegt habe. Dafür muss ich Punkte abziehen, also zusätzlich eine Wertung für die Einordnung in den Gesamtkontext…

Grundsätzlich war da ja schon einiges, was auch gepasst hat und was die Handlung deutlich weitergebracht hat. Nichtsdestotrotz haben mich beschriebene Dinge sehr gestört. Dafür gibt es 4/10Punkten.

Somit kommen 6,5/10 Punkte für einen NEO raus, der als Einzelroman sehr viel mehr verdient gehabt hätte. Wirklich schade…

Kai Hirdt gibt Einblick in „Die Bestie in mir“

Kai Hirdt, Bestien und Icho Tolot auf dem Cover. Das weckt hohe Erwartungen! Das wohl! Ach stop…anderes Universum. 🙂

Aber auch die Leseprobe, welche es vorab gab, hat meine Hoffnung bestärkt, dass nach einem schwachen und einem inhaltlich mittelstarken NEO nun wieder ein richtig guter folgen könnte. Die hohen Erwartungen, ich nehme es hier mal vorweg, konnte der Roman zu großen Teilen, aber nicht komplett halten.

Worum geht es in „Die Bestie in mir“?

Ohne zu viel zu verraten, es geht zu einem nicht unwesentlichen Teil um den inneren Kampf von Icho Tolot, der auf eine für ihn ganz besondere Mission gehen muss. Außerdem erfahren wir was auf Layl vorgeht und – zumindest anteilig – was die Bestien vorhaben. Dass wir in diesem Roman auf Bestien treffen geht vermutlich nicht mehr als Spoiler durch. 🙂

Eine ausführliche Zusammenfassung findet ihr, wie immer, hier:

Perrypedia

Wie hat mir „Die Bestie in mir“ gefallen?

Haluter, Bestien, Action ohne Ende und all das von Kai Hirdt in Szene gesetzt. Was soll ich mehr schreiben, das ist eine explosive Mischung. Wir erfahren auch endlich mal wieder wichtige und für die Kontexthandlung relevante Dinge, was ja in letzter Zeit seltener war. Der Roman schildert außerdem ungewohnt drastisch Gewaltausbrüche. Das ist vielleicht nicht jedermanns Ding, trägt aber in Verbindung mit den Bestien sehr zu Atmosphäre bei. Schließlich sind das schon ziemlich üble Gesellen.

Was war nicht ganz so gelungen?

Achtung kleiner Spoiler:

Gegen Mitte des Romans kam ich mir ein wenig vor wie in einem Actionrollenspiel ála Diablo 3: vier Roboter greifen an – Gucky zerstört sie mit Telekinese – vierundzwanzig Roboter greifen an – Gucky haut die mit super-special-Telekinese auch weg. Eine Bestie greift an – Tolot gesiegt sie per Trick – zwei Bestien greifen an…usw. Das war natürlich actiongeladen, aber irgendwie einen Hauch to much. 😉

Dann ist da noch die Sache mit dem dunklen Schrein. Das zieht sich inzwischen auch ein wenig: zweiter Einsatz auf Layl und die Erkenntnisse halten sich erneut in Grenzen. Mal sehen, ob der Einsatz sich überhaupt gelohnt hat. Ich denke das erfahren wir im nächsten NEO.

Fazit:

Bei all der Kritik in den letzten Wochen – speziell an NEO 186 – möchte und muss ich dieses Mal doch wieder positiver werten. NEO 188 war gut. Das lag nicht nur am Autor, der wie gewohnt eine wirklich gute Leistung erbrachte, sondern in diesem Fall auch am Exposé. Der Roman war insgesamt rund und eine willkommene Abwechslung zu den ganzen Deus ex machina der letzten beiden NEOs. Dass der Einsatz eher schwierig verlief und das Team auch ordentlich was abbekommt macht es viel realistischer und die bedrohliche Atmosphäre war für mich wirklich spürbar. In der Hoffnung, dass es mit beginnendem Staffelfinale in zwei Wochen so weitergeht, freue ich mich schon jetzt auf NEO 189.

Dieser wirklich gelungene NEO bekommt gute 8,5/10 Punkte.

Im zweiten Teil seines Doppelbandes führt uns Kai Hirdt in die „Festung der Allianz“

Ich habe diesen großartigen NEO tatsächlich zwei Tage liegen gelassen, da ich noch den Silberband 98 zu Ende lesen wollte (der war übrigens auch echt gut…komplett anders als NEO, aber wirklich gut). Im Nachhinein ist das bei diesem Klasseroman fast eine Schande gewesen. 😉

Worum geht es in „Festung der Allianz“?

Tja…ganz ehrlich kann ich hier ohne Spoiler kaum etwas schreiben…

Wie der Name vermuten lässt, geht es in die Festung der Allianz hinein, welche sich bekanntlich auf dem Planeten Torran-Gar befindet. Inhaltlich werde ich hier wieder nicht viel verraten, wer Interesse hat darf aber gern hier nachschauen:

Perrypedia

Ich habe versprochen in meinem Blog nicht mehr so massiv zu spoilern, daher wird diese Rubrik zukünftig lediglich zur qualitativen Einordnung dienen.

Wie hat mir „Festung der Allianz“ gefallen?

Hammer, Fett, Bombe, Krass! Das hat irgendein seltsamer Rapper mal in einem Song von sich gegeben, aber in diesem Fall trifft es den Nagel auf den Kopf. Das war grandios und NEO-Unterhaltung vom Feinsten!

Was hier an alten, losen Handlungsfäden zusammengeknüpft und logisch verwoben wurde ist der Hammer! Fett waren die Action sowie die Gewissenskonflikte der Protagonisten. Die Gewissenlosigkeit und der Pragmatismus der Antagonisten endeten (wortwörtlich) in einer Bombe und es war schon krass, wie sehr mich dieser NEO gefesselt hat. Selten habe ich so schnell und ohne große Pause die 160 Seiten verschlungen. Davon sehr gern mehr. Ich hoffe, dass die folgenden Romane diesem Raketenstart in die neue Staffel gerecht werden können. Ich ziehe auf jeden Fall meinen Hut vor Kai Hirdt, der mit NEO 181 und NEO 182 nicht nur den ersten NEO-Doppelband verfasst, sondern dies auch noch in unglaublicher Qualität getan hat.

Was war nicht ganz so gelungen?

Achtung Mini-Spoiler: Da fällt mir lediglich eine winzige Kleinigkeit ein, nämlich der viel zu kurze Zeitraum, den die Kaperung der WELTENSAAT benötigte. Eine Minute vom Einschleusen in ein komplett fremdes Schiff, bis zum unautorisierten Start? Sportlich… 😉

Fazit:

NEO 182 war ein Kracherroman und schließt qualitativ direkt an NEO 181 an. Allerdings schafft Kai Hirdt es, noch eine winzige Schippe draufzulegen. Es war spannend, es war rasant, es war ausgesprochen aufschlussreich und lässt trotzdem noch mehr als genug Fragen offen. Es werden auf der anderen Seite aber auch einige alte, nicht beendete Handlungsfäden abgeschlossen und darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut! Irgendwer hat bei Fratzenbuch gefordert, dass Kai Hirdt die komplette Staffel schreibt…nach diesem Zweiteiler wäre ich zumindest nicht traurig drum 😉

Tja, was soll ich sagen…der erste Teil hat von mir 9 / 10 Punkten bekommen, da Teil 2 noch etwas stärker war, vergebe ich hier zum zweiten Mal überhaupt 10 / 10 Punkten.

Madeleine Puljic und die „Arche der Schläfer“

Was am Strand auf Fehmarn begann, endete heute auf meinem heimatlichen Sofa…draußen war es einfach viel zu warm!

Es ist ja inzwischen ein relativ offenes Geheimnis, dass ich unter den NEO-Autoren neben Kai Hirdt besonders Madeleine Puljic schätze (ohne die Leistungen der anderen Autoren schmälern zu wollen, einen tollen Job machen alle). Der – für mich persönlich – aktuelle Roman war nun ein weiteres Exemplar von Madeleine und was soll ich sagen, er hat mir auch in diesem Fall gut gefallen. Ich bin damit übrigens nur noch einen Roman im Rückstand! *juhu*

Worum geht es in „Arche der Schläfer“?

NEO 176 spielt auf Impos, einem der zweiundvierzig Monde von Moloch, auf welchem die DOLAN mitsamt Rhodan, Tolot, Sitareh und Leyden ja im Vorgänger-NEO mehr oder weniger notgelandet ist. Rhodan‘s Team befindet sich zu Beginn bei den Eisbrechern, also der Gruppe von Erwachten aus der Arche.

Handlungstechnisch passiert insgesamt gar nicht so viel, denn man kann die Handlung wie folgt zusammenfassen:

Beim Versuch die Arche wieder flott zu bekommen, stellen Rhodan und Co. in der Zentrale, welche sie mühsam erreichen fest, dass das ohne einen Memeter nicht so einfach ist, da sie die Stasiskapseln der elf noch schlafenden Memeter nicht öffnen können ohne sie eventuell in die Luft zu jagen. Da der einzige wache Memeter – Oxford – aufgrund seiner eingeschränkten Mobilität nicht dabei war, müssen sie also zurück. Dabei erzählt einer der Eisbrecher – Ambrose Escher – seine Geschichte, denn er war auf Terra einer der Memeterpropheten. Dabei erfahren wir, dass er sich fremdgesteuert fühlte und gegen den Einfluss anzukämpfen versuchte. Allerdings zunächst vergeblich.

Auf dem Rückweg wird die Gruppe – wie zuvor auf dem Hinweg auch – von Hornschreckwürmern angegriffen und entkommt nur knapp. Tolot macht sich auf den Weg zur DOLAN um dort Waffen zu produzieren, der Rest der Gruppe harrt aus und verteidigt die Arche gegen die Hornschreckwürmer. Kurz bevor diese den Kampf gewinnen, gelingt es Tolot, Hyperschallwaffen einzusetzen und die kleinen Beißer in Schach zu halten. Dabei entdeckt er zufällig auch noch künstlich angelegte Gänge und Räumlichkeiten unter der Oberfläche von Impos. Offenkundig durch die Memeter angelegt.

Die zuvor als dumm geltenden Hornschreckwürmer erweisen sich in den Kämpfen als ganz und gar nicht dumm und zeigen strategisches Denken. Außerdem berichtet Escher in zwei weiteren Episoden, wie er es am Ende – kurz vor Abreise aus dem Sol-System – schaffte sich dem Memetereinfluss zu entziehen, fast zu fliehen und wie er ein Gespräch der Memeter mitbekam. In diesem Gespräch tauschen sich zwei dieser Wesen darüber aus dass die Menschen willkommene Auffrischungen für den Genpool seien und Escher bekommt außerdem mit, dass ein dringender Notruf eingeht, der die Arche in das Moloch-System beordert, da das Gefängnis des „Suprahet“ zu versagen droht.

Am Ende öffnen Tolot, Sitareh und Leyden einen Zugang zu den „Kavernen von Impos“, was gleichzeitig natürlich der Titel von NEO 177 ist. 🙂

Ach ja, zwischendurch kämpft Sitareh mal wieder gegen den Einfluss von Memetertechnik, nämlich den des Darojion von Oxford. Das ist eine Art abgespeckte Darojib-Version, die nur einen Arm bedeckt. Oxford seinerseits denkt, Sitareh will ihm das Gerät abnehmen und findet ihn daher nicht mehr ganz so sympatisch…

Wie hat mir NEO 176 – „Arche der Schläfer“ gefallen?

Ausgesprochen gut fand ich die vermittelte Stimmung. Madeleine Puljic versteht es, das Gefühl der Bedrohung durch die Hornschreckwürmer allgegenwärtig aufrecht zu erhalten. Die Reaktionen der verschiedenen Handlungsträger sind allesamt unterschiedlich und glaubwürdig in ihren Motiven beschrieben. Den Schreibstil mag ich ja ohnehin, da habe ich nichts zu meckern.

Außerdem bekommen wir in kleinsten Portionen Hintergrundinformationen über die Memeter, die große Bedrohung im Hintergrund und das System. Alles sehr fein zu lesen!

Was war nicht ganz so gelungen?

Es gab die eine oder andere Stele, die ich nicht ganz rund fand. Beispielsweise, dass Taravat, die KI der DOLAN, nicht auf die Idee kam, die Kommunikation nach außen wiederherzustellen und sei es nur einseitig, nämlich so, dass Tolot das Schiff anfunken kann. Wie sollte der arme kleine Haluter denn Taravat‘s Meinung nach das Schiff betreten, wenn er sich nicht bemerkbar machen kann um eine Schleuse zu öffnen? Eigentlich nur mit Gewalt, was er dann ja auch gezwungen ist zu tun…

Außerdem war es vom reinen Inhalt schon relativ dünn. In ganz kurz: Team versucht Arche zu starten, geht nicht. Hornschreckwürmer greifen an, Tolot rennt zur DOLAN, kommt mit Waffen zurück und rettet alle.

Klar, es gab dazwischen noch einige nette Hintergrundinfos und gaaaanz viel Stimmung und Charakterbeschreibung, allerdings hätte ein wenig mehr „Gesamthandlung“ enthalten sein können.

Fazit:

Auch wenn ich ein paar kleinere Kritikpunkte gefunden habe, war das ein wirklich guter NEO. Madeleine Puljic schreibt einfach – für meinen Geschmack – tolle Romane und hat das mit „Arche der Schläfer“ erneut bewiesen.

Aufgrund der kleineren Schwächen gibt es 8 / 10 Punkten. Etwas schwächer als die Vorgänger aber trotzdem auf wirklich gutem Niveau.

Halbfinale in Andromeda – NEO 169 Dunkle Welt Modul

Allgemeines:

So langsam geht es Richtung Finale in der Mirona-Staffel und damit nähere ich mich in großen Schritten den aktuellen Themen in Perry Rhodan NEO.

Für NEO 169 „Dunkle Welt Modul“ habe ich relativ lang gebraucht, was zum einen an beruflichen und privaten Verpflichtungen, zum anderen am Roman selbst lag. Nicht, dass er schlecht gewesen wäre, aber irgendwie hatte ich zeitweise das Gefühl, dass das Lesen in diesem Fall wie das Waten durch sumpfigen Untergrund war…relativ zäh. Wie gesagt, der Roman von Rainer Schorm war ganz sicher alles andere als schlecht und das zähe Gefühl war vermutlich auch dem Umstand geschuldet, dass ich irgendwie nicht „in eins weg“ lesen konnte.

Zum Inhalt:

Der Verbund aus PE-hilfreich und MAGELLAN fliegt in die Ödnis ein um Modul zu erreichen, die FERNAO fliegt wiedermal fröhlich voraus. Die hyperphysikalischen Verhältnisse erschweren die Reise kräftig (das war ja zu erwarten) und auf Modul selbst finden sich gleich zwei Meister der Insel, ein katastrophal verheerter Planet und eine Bestie, welche zunächst in Kreel eingeschlossen ist.

Die Verhandlungen mit Faktor III, der zur Verstärkung Faktor VII mitbringt, stehen im Mittelpunkt, werden gefühlt aber von besagten Faktoren dazu genutzt um Rhodan und Co. vor Augen zu führen, dass nicht alle Meister als Monster ohne Gewissen durchgehen. Das gelingt auch tatsächlich recht gut und die beiden Meister erscheinen in einem anderen Licht. Das habe ich aus der EA ganz anders in Erinnerung, da waren meines Erachtens so gut wie alle Meister relativ skrupellose und verachtenswerte Gesellen…ist aber schon einige Jahre her bei mir. 🙂

Zu den Verhandlungen oder besser den Umständen muss ich an dieser Stelle Eric Leyden zitieren nachdem die Bestie Agor Phuurk sich nach mutmaßlichen Jahrhunderten aus dem Kreelblock befreit hat und das Leyden-Team nur knapp seinem Zorn entkam:

Nachdem sie alle wieder in der Kaverne standen, sagte Eric Leyden leise: >>Es würde mich nicht wundern, wenn er unter diesen Umständen wahnsinnig geworden wäre.<< Er hustete. >>Wir müssen den anderen Bescheid geben. Hier läuft eine durchgedrehte Bestie durch die Gegend, auf der Suche nach etwas, woran sie sich abreagieren kann. Perry Rhodan wird begeistert sein. Das ist genau die richtige Umgebung für schwierige Verhandlungen.<<

Letztlich bedarf es auch eines Haluters, zweier Meister der Insel und eines Posbi sowie der Tatsache, dass Agor Phuurk körperlich durch den Aufenthalt im Kreel stark angeschlagen war, die Bestie zu bezwingen. Bestien sind wirklich unfreundliche Gesellen.

Interessant ist, dass laut Proht Meyhet ANDROS die Bestien wohl gezüchtet hat um als Krieger in das Creaversum vorzustoßen. Somit scheint die Seite des Einsteinuniversums der Aggressor zu sein…das wird noch hochinteressant! Was will ANDROS im oder aus dem Creaversum?

Perry Rhodan erfährt außerdem von den Vorgängen auf dem irdischen Mond und beschließt, nachdem ihm Faktor III versichert, keine Ahnung vom Verbleib der Menschheit zu haben, mit der MAGELLAN schnellstmöglich in die Milchstraße zurückzukehren.

Gegen Ende des Romans spitzen sich die Ereignisse noch einmal deutlich zu. Atlan und Mirona Thetin erscheinen auf der Bildfläche als es Tolot und Leyden gerade gelingt, ein stabiles Tor in das Creaversum zu öffnen. Als der erste Funkkontakt erfolgt und Rhodan sowie Atlan Verhandlungen beginnen, erscheint ein fremdes Objekt im Übergang zur Fremddimension. Jetzt können die Verhandlungen in alle Richtungen wirklich Fahrt aufnehmen…

Fazit:

Ich hatte wie gesagt meine Probleme damit, diesen Roman zügig zu lesen. Das bedeutet aber nicht, auch wenn ich mich wiederhole, dass er schlecht war. Wir erfahren viele Hintergründe, auch über den Untergang der Moduls zum Beispiel, der nicht ganz so ablief, wie von Baar Lun angenommen. Der Spannungsbogen wird zum Ende nochmal kräftig angehoben, so dass nun eine echte Vorfreude auf das Staffelfinale bei mir besteht.

Direkt danach freue ich mich fast noch mehr auf die Blues! 🙂

7/10 Punkte für einen für mich anstrengenden aber trotzdem guten NEO

Beute und Jäger – NEO 166 war irgendwie wie Achterbahn fahren…

Nach berufsbedingter Lesepause habe ich das Wochenende (neben der Befriedung  meiner kreischenden Töchtern durch einen Ausflug an den See) zur Vollendung von NEO 166 – Beute und Jäger genutzt. Dieser NEO hat es mir nicht so ganz leicht gemacht und ich hatte während des Konsums mehrfach das Gefühl in einer Achterbahn zu sitzen.

Die ersten hundert Seiten als langweilig zu bezeichnen wäre sicher ziemlich unfair, wirklich langweilig waren sie auch nicht. Allerdings war das Lesen für mich mühsamer als seit langer Zeit bei NEO gewohnt. Aber dann! ABER DANN! Dann war Herr Endler der Meinung, den zuvor etwas langsamen Bummelzug auf mindestens Mach 4 beschleunigen zu müssen!

Die sich natürlich auf den ersten einhundert Seiten anbahnende Raumschlacht zwischen dem Hetzgeschwader von Faktor II, der PE-hilfreich und der MAGELLAN sowie der im letzten Moment dazustoßenden FERNAO und der DOLAN (ja, das Schiff von Icho Tolot heißt DOLAN und ist laut Beschreibung auch noch genau DAS! Geile Sache oder? 🙂 ) war ein unglaubliches Feuerwerk! Wie Arno Endler die Facetten der Schlacht aus vielen verschiedenen Perspektiven in teilweise sehr kurzen und immer wieder wechselnden Abschnitten schildert war knallermäßig. Da wechselt der Blickwinkel vom Piloten einer Dragonfly im direkten Kampf mit einem Schiff des Hetzgeschwaders, der Rettungsaktion hunderter Paddlerkinder durch Autum Legacy (diese Schreibweise hat sich inzwischen scheinbar etabliert), dem Kampf um die Stabilität des Libraschirms von Tim Schablonski, den Paddlern und Tani Hanafe und der Kamikaze-Rettungsaktion eines Korvettenkommandanten namens „Schmidti“ und seiner LITTLE SCHMIDT CORVETTE zu den „Klängen“ von „Ring of Fire“! Wahnsinn!

Merkt man, dass mich diese Raumschlacht irgendwie begeistert hat? 🙂 Bei aller Überschwenglichkeit sei aber auch gesagt, dass der komplette Roman die Gesamthandlung nur marginal weitergebracht hat und somit durchaus unter den Schmähruf des „Lückenfüllers“ fallen könnte. Die Situation vor und nach diesem Roman hat sich nur insofern entwickelt, dass die FERNAO und die MAGELLAN wieder vereint sind, Tolot mit seiner DOLAN zur Unterstützung eilte und sowohl die Paddler, als auch die MAGELLAN (mal wieder) angeschlagen sind. Außerdem sind vom Hetzgeschwader erneut einige Schiffe entkommen, so dass wir möglicherweise ein weiteres Mal von Hak Gekkoor hören werden. Dessen Perspektive hat mir auf den letzten Seiten übrigens gefehlt, da er zuvor penibel aufgebaut wurde. Schade, aber vielleicht fehlten da einfach die nötigen Seiten…

Was ich in der Tat nicht ganz nachvollziehen konnte, war Rhodans Versuch am Ende Tolot zu bändigen, der in seinem Mutterinstinkt ein Schiff des Hetzgeschwaders nach dem anderen aus dem All pustete. Humanität hin oder her, aber die wollten schlicht alle Terraner und Paddler auslöschen und ohne den rücksichtslos kämpfenden Tolot wäre das wohl auch gelungen.

Dann wäre da abschließend noch die Sache mit Strahltimansturmderphotonen. Dieser Name…wer hat sich den nur ausgedacht? Würde mich wirklich interessieren, war das Herr Endler selbst oder stand das Ding SO im Exposé? 🙂 Ich hatte da irgendwie ein Ende mit größerem Knalleffekt erwartet, aber letztlich war das trotzdem eine nette Nebenhandlung.

Ich finde die beste Zusammenfassung für diesen insgesamt großartigen „Lückenfüller“ ist:

I fell into a burning ring of fire,

I went down, down, down

and the flames went higher.

And it burns, burns, burns,

the ring of fire,

the ring of fire.

In diesem Sinne auf zu NEO 167 und dann hoffentlich inhaltlich neuen Enthüllungen!

Fazit:

Insgesamt: achterbahnartige 7/10 Punkten

Tolotos rockt!

Willkommen zu Fessi’s NEO-Blog!

Da ist er nun, mein erster Blog-Eintrag. Jetzt könnte ich ausschweifend erzählen, wie ich zu diesem Blog gekommen bin, aber um es kurz zu machen: durch reinen Zufall!

Ich bin bei meinem Arbeitgeber unter anderem für die Pflege und aktuell für die Neugestaltung der Webpräsenz zuständig. Um WordPress zu testen, habe ich eine private Seite erstellt…und was sagt man nun, dann will ich sie auch nutzen.

Grundsätzlich habe ich keinerlei Erfahrungen als Blogger und werde da auch sicher kein Profi werden, das ist nicht meine Zielsetzung. Allerdings liebe ich Perry Rhodan. Ich liebe Perry Rhodan seit ich ein kleiner, bartloser, zwölfjähriger Kerl war und alte, etwas versiffte Hefte meines bereits damals verstorbenen Onkel’s im vor sich hingammelnden Schuppen im Garten meiner Oma gefunden habe. Kompliziert, aber genau so war es. Da war dieser Karton mit lauter bunten Heftchen, die alle ein wenig nach Muff rochen und völlig vergilbt aussahen. Trotzdem war ich sofort fasziniert und gleichzeitig erschrocken, als IN den Heftchen (fast) gar keine Bilder zu finden waren! Ich war damals Comics gewohnt, hauptsächlich Disney’s Lustiges Taschenbuch…

Nun ja, trotz dieses Kulturschocks beschloss ich, die Dinger zu sortieren und ein wenig darin zu stöbern. Schnell waren die ersten Hefte verschlungen und vermutlich aufgrund meines jungen Alters war es schlicht kritikloser Lesegenuss vom Feinsten!

Die Heftchen waren nach ca. 50 Exemplaren bald „weg“ und ich entdeckte voll größter Verzückung, dass es die Silberbände gibt. Die haben zwar nicht so wunderbar nach Muff gerochen, was durchaus ein zusätzliches, zugegebenermaßen seltsames, Leseerlebnis auslöste, dafür waren sie optisch natürlich ein Highlight.

Nun, was soll ich sagen…bis heute bin ich dem alten Perry treu geblieben. Die Silberbände blieben jahrelang meine Begleiter, die Lücken zur aktuellen Serienhandlung schloß ich so gut als möglich mit der Perrypedia und seit Heft 2000 verfolge ich die Serie mal haptisch mit echten Heften, mal per Hörbuch auf langen Autofahrten, aber immer durchgängig.

Warum heißt mein Blog nun Fessi’s NEO-Blog?

Ganz einfach, „normale“ Perry Rhodan Blogs gibt es schon einige, direkt und ausschließlich über NEO bloggt kaum jemand, was ich sehr schade finde. Denn die Serie ist meines Erachtens der Hammer! Also war mein Gedanke: Ich hab durch Zufall ne Homepage / nen Blog, also schreibe ich doch mal was zu PR NEO, zumal ich nach ein wenig Lesepause grade eine selbstausgerufene „Aufholjagd“ starte!

Ich bin NEO-Leser der ersten Stunde, habe die ersten Romane 2011 im Urlaub auf Mallorca verschlungen und komme nicht mehr davon los.

Ende 2017 gab es dann ein kleines „Lese-Tief“, was dazu führte, dass ich irgendwann in der Mitte der Staffel „Die zweite Insel“ eine monatelange Pause einlegte und sich ein immer höher wachsender Stapel an NEOs bildete. Diesen gilt es nun aufzuholen und zuletzt war Perry Rhodan NEO Nummer 165 mit dem erwartungweckenden Titel „Tolotos“ dran (Altleser verstehen mich!)…und der Roman war großartig!

Generell bietet die Mirona-Staffel viele Wendungen und Überraschungen, speziell für Leser, die den klassischen „Meister der Insel“-Zyklus aus der EA kennen. Tolotos war aber nicht nur „anders“ und überraschend sondern gleichzeitig herzerfrischend ähnlich. Einfach nur „Tolotos“ eben.

Ich möchte hier gar nicht viel spoilern, lediglich einen groben atmosphärischen Überblick geben. Der Roman spielt auf dem Kontrollplaneten eines nicht ganz unwichtigen Sonnentransmitters, zu welchem Rhodan und seine MAGELLAN von Proht Meyhet, dem Faktor III der Meister der Insel eingeladen wurden. Dort hat Icho Tolot (dass dieser „Herr“ eine Rolle spielt ist vermutlich kein Spoiler…) eine Forschungseinrichtung aufgebaut, in welcher er einen ganz besonderen Gast beherbergt und erforscht. Dabei kommt es zu einem Wiedersehen, das keines ist, mehreren Beinahe-Katastrophen und zu vielen Szenen, die mich in Erinnerungen an alte EA-Romane schwelgen ließ. Zusammenfassend ein rundum gelungener NEO-Roman, der Spaß gemacht hat.

Ich freue mich auf die Fortsetzung in Band 166 – „Beute und Jäger“

Für Tolotos verteile ich gleich zu Beginn meiner Blog-Reise 9,5 / 10 Punkten auf meiner Bewertungsskala! 🙂