Ruben Wickenhäuser ermittelt in Sachen „Geminga-Morde“

Ich hatte mich im Vorfeld wirklich auf diesen Roman gefreut, ich mag einfach den Stil von Ruben Wickenhäuser. Auch nach der Lektüre muss ich sagen, dass Ruben als Autor einen tollen Job gemacht hat. Sein vierter Beitrag zu NEO hat mir viel Spaß gemacht.

Das Titelbild passt atmosphärisch perfekt zum Roman!

Worum geht es in „Die Geminga-Morde“?

Im Großen und Ganzen um die Jagd nach Iratio Hondro durch die Rhodan-Bengels. Jessica Tekener – die Frau mit dem berühmten Nachnamen – spielt ebenfalls eine Rolle. Das Ding spitzt sich nach hinten natürlich zu und…ach lest selber wenn ihr Spoiler wollt 🙂 :

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Die_Geminga-Morde

Wie hat mir „Die Geminga-Morde“ gefallen?

Atmosphärisch fand ich diesen Roman einfach großartig. Ruben Wickenhäuser versteht es auch in seinem vierten NEO eine dichte und sehr detailliert ausgeschmückte Welt zu erschaffen. Olymp war als Leser fast schon haptisch spürbar – ganz großes Kino. Inhaltlich war es durchaus spannend, hatte eine interessante Nebenfigur und war stimmig. Insgesamt machte die Story mir den Eindruck eines gut gemachten Agententhrillers mit SF-Anstrich, hat mir gefallen. Hatte natürlich irgendwie auch etwas von den alten Planetenromanen. 🙂

Was war nicht ganz so gelungen?

Ich habe nicht viel zu meckern, das einzige, was ich am Ende sagen muss ist: der Schluss war eigentlich absehbar und ich habe nicht wirklich etwas anderes erwartet. Fast jeder andere Ausgang hätte mich überrascht, daher fand ich persönlich die Story etwas zu vorhersehbar. Abgesehen davon empfinde ich die Figur der Jessica Tekener aktuell noch als etwas wechselhaft und unausgereift. Das mag aber daran liegen, dass wir noch nicht so wirklich viele Hintergründe kennen. Sie ist interessant, aber überzeugt mich noch nicht wirklich.

Fazit:

Ein toll geschriebener NEO mit dichter und packender Atmosphäre. Mir fehlte ein wenig der Überraschungseffekt, aber trotzdem hat NEO 202 mir viel Spaß beim Lesen gemacht. Ich hoffe nun natürlich in NEO 203 „Tekener“ auf den ganz großen Knaller, wenn der „echte“ Tekener – nicht seine Schwester – wirklich die NEO-Bühne betritt.

Hondro mag ich noch immer nicht, allerdings hat er dieses Mal nicht so penetrant genervt wie in NEO 201 😉

Ich war sehr gut unterhalten, hatte Spaß beim Lesen und mag nicht zu viel mosern. Daher vergebe ich hier sehr gute 8 von 10 Punkten. 🙂

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