Perry Rhodan NEO-Story 13 – „Sachiko“ von Michelle Stern

Wie bei allen NEO-Storys werde ich hier eine kurze Zusammenfassung schreiben. Wer sich nicht spoilern möchte, sollte nicht weiterlesen! 🙂

Die dreizehnte NEO-Story berichtet vom jungen japanischen Studenten Shinichi, der in seinem Studienjob im Tempel Nikko arbeitet und Touristen- und Schülergruppen führt. Während der Fantaninvasion vor einem Jahr hatte er sich dem Widerstand in Tokio angeschlossen und hat auch heute noch große Vorbehalte gegen die Extraterrestrier. Im Auftrag von Akina, der Miko des Tempels, sucht er Sachiko auf. Sachiko ist ebenso wie er eine Studentin, die sich im Tempel etwas dazuverdienen möchte und in die er heimlich verliebt ist. Er bringt nicht den Mut auf, sie nach einer Verabredung zu fragen. Während er verlegen auf seine Hände sieht, scheinen diese durchsichtig zu werden. Zu seiner Freude lädt sie ihn jedoch auf ein Konzert ein, für das sie zwei Karten hat. Freudig sagt er zu, der Eindruck der durchsichtigen Hände verschwindet.

Am nächsten Tag fahren sie gemeinsam zum Konzert, Sachiko geht es nicht besonders gut, sie sagt, dass sie wohl krank werde. Als sie sich in die Menschenmenge begeben, kommt es zu einem Vorfall: um die beiden scheinen alle anderen Menschen zu verschwinden und Sachiko bittet ihn, sie wieder heraus zu begleiten. Auf dem Rückweg erscheint die Menschenmasse wieder. Sachiko bricht zusammen und Shinichi lässt sie in ein nahe gelegenes Krankenhaus bringen. Die Ärzte dort vermuten ein Virus, sind aber ratlos, was es genau sein kann. Sie wollen Terrania kontaktieren, befürchten aber das Schlimmste. Die kraftlose Sachiko bittet Shinichi zur Botschaft am Chuzenji-See zu fahren, den Schlüssel zu nehmen und die Flöte zu holen. Sie sagt, sie würde sie brauchen und er solle es weder jemandem sagen noch sie verurteilen. Er entdeckt an der Halskette, die sie zuvor um den Hals getragen hatte einen Schlüssel. Diesen nimmt er an sich und bricht auf.

Als er die alte, aufgegebene Botschaft erreicht, findet er zunächst ein verlassenes Gebäude vor. Erst auf den zweiten Blick entdeckt er eine Falltür, die zu einem Tunnel unter dem Haus führt. Darüber gelangt er in Richtung der nahegelegenen Wasserfälle. Dort findet er einen Raum, welcher mit unzähligen Gegenständen vollgestellt ist sowie den Fantan Foth-Kundur. Der Außerirdische wundert sich, warum Shinichi ihn sehen kann und fragt ob Sachiko tot sei, da er seit ihrem ersten Zusammentreffen unsichtbar war. Shinichi verneint und erzählt von der Erkrankung und dass sie nach der Flöte verlangt hat. Der Fantan kramt sie auch den Bergen von Gegenständen hervor und übergibt sie an den jungen Mann. Die vermeintliche Flöte ist jedoch kein Musikinstrument, sondern ein medizinisches Kleingerät der Aras, welches der Fantan ihm in seiner Funktion erklärt. Er werde bei seinem Besun bleiben, während Shinichi zu Sachiko zurückkehren soll.

Shinichi schafft es mithilfe des Diagnosegerätes ein Gegenmittel zu synthetisieren und Sachiko zu verabreichen. Sie stabilisiert sich. Während er auf ihr Erwachen wartet, wird er von Iga Tulodziecky angesprochen, welche ihm einige Fragen zu Sachiko stellen möchte. In diesem Moment ertönt ein lauter Knall aus dem Krankenzimmer und Sachikos Mutter taumelt heraus. Sachiko ist verschwunden. Iga vermutet, dass Sachiko eine Mutantin ist und nach Terrania will. Außerdem sei Sachiko eine lebende Bombe, da sie von einer Krankheit befallen sei, die überall zu Stromausfällen und elektrischen Entladungen führt. Sie fragt, ob sie sich auch selbst unsichtbar machen kann oder nur andere. Darauf hat Shinichi jedoch keine Antwort. Da fällt ihnen auf, dass sich, bevor ihre Mutter herauskam, die Tür einmal selbsttätig öffnete ohne dass jemand hindurchtrat. Sie begeben sich zur nächsten U-Bahn-Station um die Verfolgung aufzunehmen. Iga gibt ihm eine Injektionspistole mit einem Anti-Virus. Das verabreichte Gegenmittel stellt nur eine vorübergehende Hilfe dar, hat sie aber nicht gerettet. Vor allem aber läuft sie Gefahr ungewollt andere Menschen zu verletzen. In der Station schaffen es Shinichi und Iga Tulodziecky tatsächlich Sachiko zu betäuben, gerade rechtzeitig, denn sie wollte sich vor die einfahrende U-Bahn werfen.

Tulodziecky bringt die beiden auf die VEAST’ARK, wo Sachiko behandelt wird. Zwei Tage später geht es ihr deutlich besser. Sie berichtet davon, wie sie den gestrandeten Fantan getroffen und vor einer Meute gerettet hatte. Da sie ihn versehentlich unsichtbar machte, konnten ihn seine Artgenossen nicht sehen und ließen ihn zurück. Daher suchten sie ihm das Versteck unter der Botschaft. Kurz darauf erhält sie die Nachricht, dass sie durch das Virus ihre Gabe komplett verloren habe. Sie freut sich darüber sehr, da sie Angst hatte weitere Menschen versehentlich unsichtbar zu machen oder anderweitig Unheil anzurichten. Nach Abschluss der Behandlung dürfen die beiden nach Tokio zurückkehren.

Foth-Kundur hat beschlossen auf der Erde zu warten, bis er von Fantan abgeholt werde. Denn er ist sich sicher, Fantan kommen immer wieder!

Fazit:

Eine rührende Kurzgeschichte zum Thema „Mutantengabe, was macht das mit einem Menschen?“. Kombiniert mit dem Schicksal des Fantan und der schüchternen Liebe zweier junger Menschen war das wirklich rund und gibt einen guten Einblick was hinter den Kulissen der Genesiskrise noch so alles passiert ist. Ich bin mal wieder positiv überrascht, wie toll die NEO-Storys sind! 🙂

Das Bild ist wie immer © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

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