Kai Hirdt gewährt „den letzten Blick auf Sol“

Wenn Kai Hirdt als Autor auf einem Perry Rhodan oder Perry Rhodan NEO Roman steht, sind meine Erwartungen inzwischen ziemlich hoch, denn er versteht es so gut wie jedes Mal ganz großes Kino zu liefern. In diesem Fall liefert er den letzten Blick auf Sol, welcher – so viel vorweg – spektakulär war!

Worum geht es in „Der letzte Blick auf Sol“?

Ohne zu spoilern: den letzten Blick auf Sol bekommt eine Person, die zumindest für mich, an dieser Stelle absolut unerwartet in die Handlung platzte. Prinzipiell spitzt sich die Situation im Solsystem weiter zu, die wichtigen Handlungsträger versammeln sich nach und nach in der Heimat der Terraner und es ist inzwischen deutlich zu spüren, dass wir auf den Höhepunkt der letzten einhundert Bände zusteuern.

Eine ausführliche Zusammenfassung findet ihr, wie immer, hier:

https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Der_letzte_Blick_auf_Sol

Wie hat mir „Der letzte Blick auf Sol“ gefallen?

Bis auf eine winzige Kleinigkeit (siehe unten) war dieser Roman hervorragend! Unerwartet auftauchende Akteure, Action vom Feinsten und das angekündigte Zusammenführen von Handlungsfäden beginnt ganz deutlich. Viele Puzzleteile bewegen sich in Kais Roman schon deutlich aufeinander zu, ohne schon das komplette Gesamtbild zu enthüllen. Das ist großartig und lässt mich schmachtend zwei Wochen warten, bis es weiter geht. Nachdem ich mit der letzten Staffel ein wenig gehadert habe, gefällt mir die Bestien-Staffel bisher wirklich gut. Ich denke, das wird ein großes Feuerwerk und die nächste Epoche kann von „Altlasten gereinigt“ ganz neu durchstarten. Auch darauf werden schon erste kleine Hinweise eingestreut wie mir scheint, denn Kai erwähnt (Achtung Minispoiler!) dass inzwischen Menschen beginnen bzw. mit dem Gedanken spielen, mithilfe von genetischen Anpassungen Welten zu kolonisieren, die eher ungünstige Lebensbedingungen vorhalten. Ich will NEO-Ertruser, NEO-Siganesen und ähnliche Völker! Hihi. 🙂

Was war nicht ganz so gelungen?

Achtung (Mini-)Spoiler:

Das Verhalten von Icho Tolot ist für mich zunächst nicht ganz nachvollziehbar. In NEO 191 ist er derjenige, der das Leyden-Team auffordert ihn auf eine wichtige Mission zu begleiten, hier lässt er sie nun zurück um Orcus allein anzufliegen und die Menschen vor der Bestie zu schützen. Das passt leider mal wieder nicht so recht zusammen. Auch wenn sein seltsames Verhalten später verständlich wird, hätte er sie dann doch gar nicht erst mitnehmen sollen oder? Ansonsten habe ich wirklich nichts zu mosern und das ist auch zugegeben etwas kleinlich. 😉

Fazit:

FINALEEEE, OHOHOHOOOOO! So fühlt es sich inzwischen wirklich an und ich freue mich auf die restlichen sieben Teile dieses Finales. Das wird – da bin ich ganz sicher – großartig! Ich hoffe nebenbei, dass Kai Hirdt noch einen weiteren Roman zur Bestienstaffel beitragen darf. Nichts gegen die anderen Autoren, das soll keineswegs abwertend klingen, aber ich liebe seine Romane. Ist natürlich ein wenig persönlicher Geschmack. 🙂

Für diesen großartigen NEO vergebe ich großartige 9,5 von 10 Punkten.

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