Für Kai Hirdt ist der „Mond nur der Anfang“

Zwei Jahre nach dem Suprahet, der Wiederaufbau der Erde schreitet langsam aber sicher voran, die Menschheit rückt weiter zusammen und Perry Rhodan kämpft mit politischen Winkelzügen, seinen halbwüchsigen Kindern sowie einer Bedrohung, die sich länger nicht hat blicken lassen…

Da ich nun in aktuellsten NEO-Gefilden blogge und nicht mehr nachträglich über bereits vor Wochen erschienene Romane schreibe, werde ich das spoilern mal deutlich runterfahren. Sollte jemand trotzdem meine gewohnte Zusammenfassung lesen wollen gibt es die hier: Perrypedia

Worum geht es (grob) in „Der Mond ist nur der Anfang“?

Während die Menschheit die Erde renoviert, tauchen neue Gegner auf dem Mond auf, NATHAN scheint ein eigenes Spiel zu spielen und wir treffen direkt oder indirekt mehrere alte, fast vergessene Bekannte wieder. Außerdem spielen Tom und Farouq Rhodan eine größere Rolle, gewohnt chaotisch, jetzt allerdings älter und erwachsener…oder nein…einfach nur älter. 🙂

Es gibt Schießereien, Verfolgungsjagden, Ultimaten, unerwartete Wendungen und zusätzlich politisches Ränkespiel vom Feinsten. Dieser Roman ist derart inhaltsgeladen, dass er gegen die Romane in der Mitte der vergangenen Staffel fast wie zwei NEOs in einem daherkommt.

Wie hat mir „Der Mond ist nur der Anfang“ gefallen?

Hallelujah, so wahnwitzig viele Informationen in einem Roman muss ich erstmal verarbeiten. Das war ein Staffelstart der Marke „ab ins kalte Wasser“. Der Speed dieses NEO war atemberaubend, die Ereignisse überschlagen sich, Rhodan ist wieder mitten drin und seine Familie gleich mit. Die lange abgemeldete Allianz ist wieder da und eine aus der EA bekannte Spezies darf am Ende so heißen wie früher! Auch wenn der unfreundliche Belgier nicht wirklich sympathisch ist, DAS hat er gut hinbekommen…der hätte mal bei den Blues dabei sein sollen. Ach ne, da war es ja der Eigenname, den sich die Azaraq selbst gegeben haben. 😉

Also zusammenfassend: ein würdiger Auftakt in die neue Staffel in von Kai Hirdt gewohnter Qualität. Macht Lust auf mehr!

Was war nicht ganz so gelungen?

Mit der Startsequenz bzw. dem Prolog konnte ich wenig anfangen…zwei Jahre vor dem Rest des Romans fliegt Tolot nach Torran-Gar. Was er dort erlebt hat bleibt aber komplett im Dunkeln, er ist zwei Jahre später halt wieder da. Das war zumindest etwas irritierend.

Ansonsten habe ich wenig zu meckern. Ein paar winzige Logikfehler, wie die Szene, als Rhodan erst entwaffnet wird und keine Minuten später, ohne dass erwähnt wird, wie er sie wiederbekommen hat, mit der Waffe auf den Angreifer zielt. Klar, man kann es sich denken, aber erzählerisch ist es etwas „ruckelig“. Das sind aber Peanuts, der Roman war wirklich klasse!

Fazit:

Für den Staffelstart gibt es 9 / 10 Punkten! Kai Hirdt scheint diese Wertung bei mir abonniert zu haben 🙂

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2 Gedanken zu “Für Kai Hirdt ist der „Mond nur der Anfang“

  1. Kai August 26, 2018 / 4:58 pm

    Och, das mit Tolots kleinem kleinen Ausflug nach Torran-Gar klärt sich in 182.

    (Und warum schreibt der Autor das dann an den Anfang von 181? Damit am Ende von 181 klar ist, dass Torran-Gar nicht *irgendein* Reiseziel ist, sondern dass uns Perry jeden Grund hat, eine Scheißangst vor diesem Trip zu haben.)

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    • fessinho August 26, 2018 / 5:05 pm

      Okay, hatte verdrängt, dass der Herr Autor ja einen Doppel-NEO schrieb. Das gab es bisher noch nie oder? 😉 Es war nur im Kontext des einen NEO irgendwie aus dem Kontext gerissen, aber wenn 182 das Ganze abrundet bin ich vorab beruhigt 😉

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