Perry Rhodan NEO-Story 8 – „Die Graulinge“ von Alexander Huiskes

Die achte NEO-Story bringt eine Geschichte mit einer meiner früheren Lieblingsfiguren: Belinkhar.

Nachdem Perry Rhodan Belinkhar – aus ihrer Sicht – verraten hat, grübelt die Mehandor über die Gründe und darüber, ob sie diese verstehen und akzeptieren könnte. Daher wird Wuriu Sengu zu ihr gebracht. Um eine Verständigung zu beginnen erzählt sie ihm von ihrer Zeit als Fremdgeherin und der Begegnung mit den Graulingen.

Sie beginnt ihre Geschichte mit dem Abschied von KE-MATLON und vor allem von der Schönheit des Planeten Gedt-Kamar, welche sie am meisten zu vermissen fürchtet. Kurz vor dem Abflug kommen auch ihre Schwester und ihr Vater, versuchen halbherzig sie umzustimmen und verabschieden sie letztlich in die Fremde.

Das Schiff ihrer Wahl ist die GRAULING. Ein Schiff, welches jeder Beschreibung trotzt und auf den kein Stereotyp passt. Es leuchtet in verschiedenen Farben und mit einem bestimmten Rhythmus, ohne dabei offensichtliche hypnotisierende Wirkung zu haben. Äußerlich erinnerte es an einen Kreisel, der aus sieben Scheiben verschiedener Größen zusammengesetzt war, wobei zwei der Scheiben Zahnrädern glichen. Den Zweifeln ihres Vaters zum Trotz lässt Belinkhar sich auf die GRAULING ein. Sie bezieht ihr Quartier auf der GRAULING und wird aufgefordert ihre Nervosität in den Griff zu bekommen. Sie als die neue Maklerin werde in Kürze abgeholt.

Als sie abgeholt wird, begegnet sie zum ersten Mal einem Grauling, einem Wesen mit drei Köpfen auf einem Hals, welches tatsächlich komplett grau wirkt. Die Graulinge schließen prinzipiell alle Geschäfte über Makler ab. Als solche soll Belinkhar ihnen dienen, ohne ihre eigentliche Aufgabe bis zu diesem Zeitpunkt zu kennen.

Sie erfährt, dass sie die Kontaktstelle zum Rest der Galaxis sein soll, da die Graulinge ihr Schiff nie verlassen und keinen fremden Planeten betreten würden. Außerdem berichtet ihr der Kommandant des Schiffes, dass sie mit einem Experimentalantrieb die Reise angetreten hatten, welcher nun beschädigt sei. Die Graulinge benötigten Ersatzteile, allem voran besondere, seltene Hyperkristalle.

Beim ersten Versuch diese zu beschaffen geht zunächst alles gut. Die Bewohner einer Wasserwelt gehen auf einen Handel ein, greifen jedoch bei der Übergabe der Bezahlung die GRAULING an und das Schiff muss fliehen. Leider ohne die Hyperkristalle und ohne die bereits übergebene Bezahlung.

Belinkhar bekommt jedoch vom Kommandanten eine zweite Chance. Sie kontaktiert ein Volk von Wasserstoffatmern, mit denen sie bereits früher gute Geschäfte gemacht hat. Der Kontrakt kommt erneut zustande, der Erste Offizier, welcher bereits vorher angedeutet hatte, dass er mithilfe von Belinkhar den Kommandanten entmachten möchte um selbst den Posten einzunehmen, nimmt sie anschließend zur Seite. Belinkhar wird von ihm zurechtgewiesen, dass sie ein telepathisch begabtes Wesen an Bord gelassen hat. Belinkhar interpretiert das Gespräch als weiteren Versuch den Kommandanten anzugehen und paralysiert den ersten Offizier mit dem Nadler, welchen er ihr selbst gegeben hatte.

Als sie in die Zentrale kommt um den Vorfall zu melden, bemerkt sie, dass der Kommandant nicht anwesend ist. Sie findet ihn im Hangar, einen der Wasserstoffatmer als Gefangenen, einen der Wasserbewohner, welche sie angegriffen hatten, tot daneben.

Belinkhar begreift endlich: der Kommandant war schuld am Angriff der Wasserwesen und begeht gerade den gleichen Fehler bei den Wasserstoffatmern. Er vermutet Spionage aufgrund der Telepathie und wird das Fremdwesen töten!

Belinkhar reagiert und erschießt ihn. Sie wird daraufhin selbst Kommandantin – so sieht es die Kultur der Graulinge vor. Diesen Rang tritt sie allerdings umgehend an den ersten Offizier ab und kündigt ihren Posten um sich einer neuen Aufgabe zuzuwenden.

Wuriu Sengu fragt sie nach Abschluss der Geschichte, warum sie gerade ihm diese Anekdote erzählte. Belinkhar erklärt ihm, dass sie hoffe, er werde Rhodan davon berichten und ihm klar machen, dass er für die Zukunft Verbündete benötigt. Außerdem, dass er den Namh vertrauen kann.

 

Fazit:

Alexander Huiskes schildert eine unbekannte, fremde und faszinierende Kultur. Die Graulinge sind in der Tat „anders“. Mir hat es Spaß gemacht, Belinkhar „wiederzusehen“, insgesamt war diese NEO-Story für mich aber eher eine der schwächeren. Bedeutet aber immer noch, dass sie unterhaltsam war. Wirklich schlecht im Wortsinne war nämlich bisher keine einzige der Storys.

Das Bild wie immer © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

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