Perry Rhodan NEO-Story 7 – „Das Schiff“ von Oliver Plaschka

Die siebte NEO-Story ist ein echtes Atlan-Zeitabenteuer! Juchhey! 🙂

Sechzig Jahre nach der Vernichtung von Atlantis sind nur noch zwei Arkoniden auf Larsaf III: Atlan da Gonozal und Cunor, der bei der Schlacht gegen die Methans ein Beiboot steuerte und abstürzte. Die beiden halten sich hauptsächlich in der Unterseekuppel auf, schauen nur gelegentlich nach einer kleinen, autarken Ortungsstation auf einem Berg.

Auf einem solchen Ausflug trifft Atlan auch Rico wieder, das Wesen, welches ihn vor sechzig Jahren weggelockt hatte um ihm seinen Zellaktivator und die Pläne für die Konverterkanone zu übergeben.

Als Atlan wieder in der Station ankommt, hat Cunor auf alten Aufzeichnungen entdeckt, dass bei der Schlacht ein Beiboot der Methans notgelandet ist. Er kann die Absturzstelle identifizieren und die beiden beschließen sich auf den Weg zu machen um aus dem Schiff nützliche Dinge zu bergen oder sogar einen Notruf per Hyperfunk abzustrahlen.

Sie fahren mit dem Unterseeboot bis zum geografisch am dichtesten gelegenen Küstenstreifen und gehen zu Fuß weiter. Auf dem Weg stellen sie steigende Radioaktivität fest, welche vor allem in einem nahen Fluss messbar ist. Kurz darauf kommen sie an ein Menschendorf, welche an einem Berghang liegt. Der Fluss verläuft ebenfalls in der Nähe. Die Menschen sind alle schrecklich entstellt, was Atlan auf die Strahlung zurückführt. Er möchte den Menschen helfen, Cunor ist dagegen. Atlan setzt sich durch und die Dorfschamanin hält die beiden für Abgesandte der Ahnen, welche auf dem Berg wohnen. Sie lädt sie zum Festmahl ein, was dem obersten Jäger jedoch nicht gefällt. Es kommt zum Streit und der Jäger versucht die Schamanin mit einem Speer zu töten.

Die Arkoniden kümmern sich um die schwer verletzte Frau und können sie heilen. Während sie sich erholt bricht Atlan allein zum Berg auf. Dort findet er das Schiff, welches jedoch komplett unbrauchbar geworden ist. Allerdings ist es für die Verseuchung des Flusses verantwortlich. Atlan beschließt, dem Leid der Menschen ein Ende zu machen als plötzlich Rico auftaucht und ihm dabei helfen will.

Als Atlan wieder im Dorf ankommt, bricht der Vulkan, der der Berg eigentlich ist, aus. Der Jäger zürnt ihm und behauptet, dass er den Zorn der Ahnen entfacht habe. Atlan erklärt ihm, dass das nicht der Fall sei, sondern dass er den Berg geheilt habe, wie er auch die Schamanin geheilt habe. Als diese vor die Menge tritt, sind die Menschen ob dieser Zauberei dankbar und ehrfürchtig.

Conur jedoch ist erbost, da er ahnt, dass Atlan das Schiff zerstört hat statt es zu nutzen um einen Notruf abzusetzen. Auch Atlans Versuch ihn damit zu besänftigen, dass das Schiff verloren war und ein Notruf nicht die notwendige Reichweite gehabt hätte, hindert ihn nicht daran, nach der Rückkehr in die Unterseekuppel seiner eigenen Wege zu gehen. Atlan verliert seinen letzten Freund und in diesem Moment erscheint ein weiteres Mal Rico wie aus dem Nichts. Er bietet an, Atlan zukünftig zu begleiten und zu unterstützen, da er durch Atlans Entscheidung den Menschen zu helfen davon überzeugt ist, dass dieser nun die Vergangenheit ruhen lässt und in die Zukunft schaut. Auf die Frage, ob es denn eine Zukunft für diese Welt gäbe, antwortet er, mit ihrer Hilfe sei das der Fall.

Fazit:

In diesem relativ klassischen, wenn auch logischerweise kurzen Atlan-Zeitabenteuer, wird die frühe Unsterblichkeit des Arkoniden beleuchtet. Obwohl ich die Zeitabenteuer des Arkonidenhäuptlings ehrlichgesagt früher nicht besonders mochte, finde ich diese Kurzgeschichte wirklich gut gelungen. Vielleicht, weil es eben nur eine Kurzgeschichte war, vielleicht aber auch, weil im NEOversum alles etwas anders ist… 🙂

Und zum Schluss ratet mal was? Das Bild ist © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt 🙂

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