Perry Rhodan NEO-Story 6 – „Im System des roten Riesen“ von Alexander Huiskes

Die sechste NEO-Story entführt das Bewusstsein von Tatjana Michalowna auf eine faszinierende Reise.

Tatjana Michalowna – die russische Telepathin – erlebt mit, wie sich ihr Bewusstsein nach dem Kontakt mit dem Weltenspalter von ihrem Körper löst. Sie vergleicht den Prozess mit dem Ablösen der Haut auf einer heißen Tasse Milch. Während sie diesen Prozess erlebt, nimmt sie Hilferufe wahr, die sie zu sich zu ziehen scheinen.

Sie „erwacht“ im Körper eines menschenähnlichen fremden Wesens in einer altertümlich anmutenden Raumschiffzentrale und erblickt die riesige rote Sonne Danorgh. Sie versucht Kontakt mit dem Besitzer des Körpers aufzunehmen und als erstes bedankt sie sich bei ihm. Darauf vermutet er, er sei verrückt geworden. Er ist aufgebracht und vermutet, dass sie militärische Geheimnisse stehlen will. Erst als sie ihm eröffnet, dass ihr Bewusstsein vom Körper getrennt wurde, beginnt er ihr zu glauben und wird neugierig. Er nennt sich Pragosh und sagt er sei ein Fündimensionaldenker – ein Hyperphysiker also. Weiter erfährt Tatjana, dass er zum Volk der Theneten gehört.

Als er nach ihrem Aussehen fragt und ob sie sich ähneln würden, bittet sie um die Freigabe von Gedanken und Erinnerungen. Sie stellt fest, dass der Fremde wie ein Arkonide aussieht: weiße Haare, rote Augen!

Als er nach ihrer Herkunft fragt, erzählt sie ihm von der Welt des Weltenspalters. Er eröffnet und zeigt ihr, dass es nicht nur einen Weltenspalter gibt, sondern mindestens fünf. Diese befinden sich im äußeren Rand des Systems in dem sie sich grade aufhalten. Sein Volk nennt die Weltenspalter Hypermanipulatoren. Er erzählt, dass sie nicht nur Welten vernichten können, sondern auch Hyperkristalle „ernten“. Er ist der Meinung, dass sie noch viel mehr können und darum ist er mit seinem Geschwader im System. Sie versuchen Zugriff auf eines der Schiffe zu bekommen. Er erwähnt nebenbei, dass die imperiale Propaganda einen anderen Begriff verwendet: „Randwärtige Sternenfresser“. Diesen Begriff hat Tatjana bereits von Crest gehört, konnte ihn aber nicht den Weltenspaltern zuordnen. Sie weiß lediglich, dass in der Vergangenheit des arkonidischen Imperiums ein Krieg gegen Gegner dieser Bezeichnung tobte.

Michalowna erfährt weiter, dass die Weltenspalter die Heimatwelt der Wesen bedroht, in deren Obhut sich ihr Bewusstsein befindet. Daher beginnen sie einen Angriff auf einen der Fünf. Dieser zeigt allerdings keinerlei Wirkung. Als der Kommandant mit maximaler Wirkung feuern lassen will hat sie ein schlechtes Gefühl und versucht ihn davon abzubringen und eine andere Lösung zu suchen.

Noch bevor die Flotte erneut das Feuer eröffnet, wehrt sich der Weltenspalter und Pragosh stirbt. Michalowna strebt erneut als reines Bewusstsein durch das Nichts und wird gerufen. Als sie von einem Sog mitgerissen wird, vermutet sie gerettet zu sein.

Erneut landet sie jedoch im Körper einer diesmal weiblichen Thenetin namens Rakuula. Diese behandelt einen als Sklaven behandelten Orgh sehr schlecht und wird zur Strafe von Tatjana mental übernommen. Sie lässt alle Orgh des Planeten frei und als Rakuula sich ihren Körper zurückholt, schlägt der Weltenspalter das zweite Mal zu. Rakuula stirbt, Michalowna wird zum nächsten Körper geschleudert.

Ihr nächster Wirt ist eine verwirrte, weil an der Strahlenkrankheit leidende, junge Frau, die die Katastrophe irgendwie überlebte. Sie befindet sich in einer Stadt, ähnlich der leuchtenden Stadt auf Kedhassen. Die Stadt schwebt im freien Raum und die beiden Frauen sind sich – kurz vor dem Tod der Wirtin – einig, dass der Weltenspalter es auf die leuchtende Stadt abgesehen hatte. Anschließend wird Michalowna wieder fortgeschleudert und von irgendjemandem gerufen.

Erneut landet sie in einem Körper, doch nun nicht in einem humanoiden, sondern in einem Orgh. Dieser bringt sie zu seiner Königin. Michalowna erkennt, dass diese sie gerufen hatte. Im Gespräch erzählt ihr die Königin von der Bestimmung der Orgh als Prüfstein im Verlauf der Ewigkeit und über das Ringen, in welches die Menschen hineingerutscht sind. Ohne konkretere Antworten zu erhalten erlebt sie mit, wie das Raumschiff auf dem sie sich befindet in ein aus dem Stern Danorgh entstandenes schwarzes Loch stürzt. Michalowna kehrt in ihren eigenen Körper zurück, ohne genaue Erinnerungen an das Erlebte.

Fazit:

Alexander Huiskes schafft es in dieser Kurzgeschichte eine wahnsinnige Fülle an Informationen zu verpacken und eine faszinierende Geistesreise zu schildern. Großes Kino auf wenigen Seiten, spannend zu lesen und mit Ausblick auf das was da kommen mag. 🙂

Wie immer ist das Bild © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

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