Perry Rhodan NEO-Story 4 – „Gemeinsame Geschichten“ von Herrmann Ritter

In der vierten NEO-Story berichtet uns ein alter Ferrone aus seiner und unserer Vergangenheit. Er erzählt: Gemeinsame Geschichten…

Ein alter Ferrone wird von einer terranischen Reporterin interviewt und erzählt – mit mehreren Pausen – seine Geschichte. Er fängt bei seiner Kindheit und dem frühen Tod seines Vaters sowie dem anschließenden Leben mit seiner Mutter an. Die Hinterlassenschaft seines Vaters bestand hauptsächlich in einem selbst gestalteten Glasfenster seines Kinderzimmers, welches das Wega-System mit buntem Glas abbildete. Durch das Fenster inspiriert überkommt den damals noch jungen Ferronen Fernweh nach fremden Welten. Er liest alles, was er über das eigene System ausfindig machen kann, malt sich die Zukunft aus und beginnt später fantastische Literatur zu lesen.

Als junger Erwachsener beschäftigte er sich dann mit Raumfahrt, Mythen und Legenden sowie Verschwörungstheorien. Alte Bilder wurden auf Spuren fremder Raumfahreruntersucht, Raumschiffe wurden hineininterpretiert und überall gab es „Flammenreiter“. Er berichtet, dass die Transmittertechnologie dazu führte, dass die Ferronen sich in der Raumfahrttechnik nur sehr langsam weiterentwickelten.

Bei einer Expedition nach Pigell, einer Dschungelwelt im Wegasystem, untersuchte er mit seinen Gefährten eine alte Tempelanlage. Dort fanden die jungen Leute Bilder von humanoiden Wesen, welche eindeutig keine Ferronen waren.

Als sie sich wieder in der Zivilisation melden wollten, bekamen sie keine Verbindung mehr. Sie begaben sich auf den Rückweg durch den Dschungel. Nachdem sie mehrere Tage darin herumirrten, fanden sie dort, wo eine Industrieanlage stehen sollte, nur noch einen rauchenden Krater vor. Nach weiteren Tagen fanden sie heraus was passiert war: die sehnsüchtig gesuchten Fremden waren inzwischen tatsächlich gekommen. Allerdings waren es keine freundlichen Humanoiden, sondern die echsenhaften Topsider, welche über das Wegasystem hergefallen waren. Er erzählt, wie diese die Planeten des Systems verwüsteten um sie für sich zu beanspruchen. Erst mit der Ankunft Perry Rhodans – den er als den Lichtbringer bezeichnet – sei die Geschichte gut für die Zivilisation der Ferronen ausgegangen. Mit seiner Hilfe wurde eine Lösung gefunden.

Zum Abschluss des Interviews erzählt er der Reporterin, dass er gemeinsam mit seinem Freund, dem Terraner Marc, nach Ferrol zurückkehren möchte um dort unter Menschen zu sterben – egal ob diese schwarz-, weiß- oder blauhäutig seien. Hauptsache er könne dabei das Licht der Wega sehen.

Fazit:

Diese Kurzgeschichte umreißt das Leben eines alt gewordenen, namenlosen Ferronen in herrlich authentischer Art und Weise. Er erzählt seine Geschichte, wie man es von einem alten Mann erwarten würde. Aus dieser Lebensgeschichte wird außerdem die Bedeutung von Perry Rhodan für die Ferronen deutlich. Denn ohne ihn und sein Eingreifen würde es diese Zivilisation in ihrer jetzigen Form nicht mehr geben.

Auch diese Kurzgeschichte hat mir Spaß gemacht und sie war so herrlich „anders“ als die bisherigen. Ich werde langsam zum NEO-Story-Fan! 🙂

Das Bild ist wie immer: © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

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