Perry Rhodan NEO-Story 1 – „Die Frau im Mond“ von Marc A. Herren

Da ich mein Zwischenziel erreicht habe, bei NEO auf aktuellem Stand bin und sehnsüchtig nach jedem Roman zwei Wochen warten muss, habe ich mir überlegt, dass ich zur Überbrückung – neben den Silberbänden der EA – mal die NEO-Storys lesen könnte.

Den Anfang macht „Die Frau im Mond“ von Marc A. Herren:

Die Kurzgeschichte, welche mit der Platin-Edition 1 „Vision Terrania“ veröffentlicht wurde, spielt auf dem Mond – und zwar bevor Perry Rhodan dort landet und mit den Arkoniden Kontakt aufnimmt. Genau genommen vom 21. – 26. Mai 2036.

In der finnischen Mondstation lebt und arbeitet der Sicherheitsmann Matti Mikkola und hat ein kleines Geheimnis: er verbirgt in einem nicht mehr genutzten Teil der Station die alte „verrückte Mrs. Delaware“ – mit bürgerlichem Namen Dr. Frances Donovan – welche nach einem Unfall etwas verhaltensauffällig wurde und in Ruhe und vergessen von den restlichen Besatzungsmitgliedern ihr restliches Leben verbringen möchte. Dafür inszenierte Matti nach dem Unfall einen Brand und ließ sie „verschwinden“.

Eines Tages erzählt sie Matti von einem ominösen Besucher und er denkt sie sei verrückt. Später gibt sie ihm einen Zettel mit seltsamen Zahlenkombinationen, die sie angeblich von ihrem Besucher erhalten hat. Diese sollen ihnen helfen. Matti hält auch dies für Unfug, behält den Zettel der alten Dame aber trotzdem.

Auf der Erde stürzen unterdessen mehrere Flugzeuge ab – angeblich durch eine Terrororganisation, die sich aber noch nicht dazu bekannt hat –  die Umwelt wird immer mehr verschmutzt, auf dem Mond geht der territoriale Kampf der Nationen weiter und Matti grübelt mit Kollegen darüber, wie die Menschheit die Welt zugrunde richtet.

Als ein Funkspruch der amerikanischen Mondstation abgefangen wird, bekommen die Finnen mit, dass ein außerirdisches Schiff auf der erdabgewandten Seite notgelandet sein muss. Matti und die Stationskommandantin beschließen, der UN diese Mitteilung weiterzuleiten. In diesem Moment fallen alle technischen Anlagen aus und der Funkkontakt zur Erde somit natürlich auch. Matti holt sofort „Mrs. Delaware“ ab und begibt sich mit ihr in Schutzanzügen auf eine Außenmission Richtung eines kleinen Forschungsstützpunktes in einigen Kilometern Entfernung in der Hoffnung, dass das Feld der Außerirdischen nicht so weit reicht.

Unterwegs beschließt Mrs. Delaware in einem unbeobachteten Moment – Matti stellt grade durch einen Geistesblitz fest, dass die Zahlenkombinationen Flugnummern und Sitzplätze sind – ihrem Leben mit Blick auf die Erde ein Ende zu setzen. Sie öffnet ihren Helm und stirbt mit einem Lächeln auf dem Gesicht.

Matti geht weiter, bis er keine Kraft mehr hat und ist bereit ebenfalls zu sterben, als die Energieversorgung plötzlich wieder funktioniert. Statt über das außerirdische Raumschiff zu informieren, sendet er an die Erde die Zahlenkombinationen in der Hoffnung, dass dadurch weitere Anschläge verhindert werden können. Denn die ersten acht Kombinationen entsprechen den bisher abgestürzten Flugzeugen!

Fazit:

In dieser wirklich detailreichen und schönen, wenn auch melancholischen Kurzgeschichte begleiten wir zwei Menschen in den letzten Tagen ihres Lebens. Wer der geheimnisvolle Besucher von Mrs. Delaware ist bleibt zwar offen, aber Rhodankenner werden eine Vermutung haben, wer da die Zukunft verraten haben könnte. 🙂

Ein vielversprechender Start in die NEO-Storys. Bin gespannt auf die Weiteren.

PS: Da ich die Storys ausnahmsweise als E-Book lese, habe ich kein selbstgeschossenes Foto. Das Bild ist natürlich © Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt 🙂

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