Sherlock-Schablonski und die MAGELLAN-Morde

Ich zitiere an dieser Stelle mal Kai Hirdt’s Kommentar unter meinen Tweet, dass NEO 168 – Die MAGELLAN-Morde ansteht: „Ah, der Sherlock-Schablonski-Roman. 🙂 Viel Spaß, der ist recht wohlgeraten!“

Nachdem ich ihn nun in relativ kurzer Zeit verschlungen habe, kann ich mich guten Gewissens Kai’s Einschätzung anschließen. Durchaus wohlgeraten. 🙂

Mir gefiel ja bereits im vorherigen NEO die tolle Beschreibung der Gaids durch Madeleine Puljic, welche Kai Hirdt hier weiterführt. Das seltsame Gleichgewicht zwischen Friedfertigkeit und überspitztem Gerechtigkeitssinn werden überdeutlich ausgeführt und sind aus menschlicher Sicht sicherlich paradox. Aber: Gaids sind eben keine Menschen!

Der Roman ähnelt im Großen und Ganzen einem Krimi-Thriller mit SciFi-Mantel, was aber der Qualität in keiner Weise abträglich ist. Der Chefingenieur der MAGELLAN, Tim Schablonski versucht sich als Ermittler, um seiner unter Mordverdacht gefallenen (Ex-)Freundin zu helfen. Dass das nicht komplett glatt läuft ist dem Umstand geschuldet, dass er eben Ingenieur ist und kein Detektiv.

Außerdem erfahren wir einige neue Details zum Thema Crea und Kreel, die diese extradimensionalen Phänomene noch unheimlicher erscheinen lassen. Altleser der EA werden aber langsam einen Verdacht entwickeln, wohin die Reise geht. Das geht zumindest mir so…

Ich persönlich habe ja ein wenig darauf gewartet, dass einer der Protagonisten mal auf die Idee kommt, den Gedankeninhalt der Verdächtigen durch Gucky prüfen zu lassen, allerdings hätte das dem Roman natürlich den Boden weggezogen. Daher verstehe ich durchaus, dass er nicht zum Einsatz kam…wäre ich Schablonski, hätte ich den Ilt aber einfach mal angerufen. 🙂

Dass ganz am Ende noch eine nicht ganz unwichtige Figur der Staffel den Löffel abgibt, hat mich tatsächlich ein wenig überrascht, auch wenn grundsätzlich damit zu rechnen war, dass das passiert. Nur die Art und Weise sowie der Zeitpunkt haben mich kalt erwischt. Das war das Sahnehäubchen auf den Erdbeerroman. 😀

Fazit zu den MAGELLAN-Morden:

Wieder einmal hat mich ein NEO wunderbar unterhalten. Kai Hirdt gehört ohnehin zu meinen Lieblingsautoren im Rhodan-Team (NEO wie EA) und hat auch dieses Mal einen Roman geliefert, der flüssig und ohne Längen eine spannende Story erzählt hat. Danke dafür!

Nun geht es scheinbar wirklich weiter Richtung Ödnis und Faktor III. Ich freue mich!

Hier gibt es sehr gute 7,5/10 Punkten!

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